Stirb, du Hurensohn - grossstadsurvivor im Streik

Der Kapitalismus wird sterben. Um genauer zu sein, eigentlich ist er schon tot. Die meisten haben es nur noch nicht gemerkt. Denn am Kapitalismus ist nichts Lebendiges. Ganz im Gegenteil, er verhindert sogar genau das. Blühte noch jedes Mauerblümchen hinter der Mauer auf, lässt der Kapitalismus sie im Gewächshaus verrotten. Das ist nicht lustig! Es ist uns heute sogar mal sehr ernst, also hör auf so dämlich zu grinsen. Hör auf!

Ok, nun können wir ja weiter machen, danke. Um das Ganze einmal zusammenzufassen, kann man global beobachten, dass die Ausbreitung des Kapitalismus keinen Vorteil für den Kommunismus gebracht hat. Unwidersprochen bleibt auch die Tatsache, dass die meisten Dinge mit -mus scheiße schmecken. Apfelmus, Kapitalismus, Faschismus, Sexismus, Muskeln, Musterkoffer und der scheinheilige Max Mustermann. Gerade letzterer versucht uns mit seinen großen Besitztümern – gerade was Scheckkarten angeht – zum Konsum zu zwingen. Und nun hört endlich auf zu lachen! Das Betriebsklima ist alles!

Und überhaupt Kapitalismus und sowieso, was soll eigentlich das ganze Geld? Wir meinen, was soll denn das. Dass da irgendjemand ein Stück Papier angemalt hat, ist ja schön und gut – und mancher mag das sogar für Kunst halten – aber warum werden wir gezwungen, immer nur die selben Kunstwerke zu sammeln?

Wir dachten ja, es geht um Spaß. Und um Ideale. Ein bisschen die Welt verbessern und so. Aber ne, is wohl nich. Alle wollen immer nur mehr und keiner weniger – es sei denn Schulden. Aber das geht ja jetzt wohl ein bisschen zu sehr ins Detail. Wobei man ja auch hin und wieder ins Detail gehen sollte, um das nebenbei nicht noch zu vergessen.

Auf alle Fälle: Was bei rumkommt ist, die grossstadtsurvivor gehen in Anti-Kapitalismus-Streik und schreiben ab sofort nur noch jedes zweite Wort. Hört komisch ist so man machen ist Streik. (=wer diesen Satz entziffern kann schreibt ihn einfach an meine_helden@grossstadtsurvivor.de und bekommt eine persönlich unterschriebene Autogrammkarte von uns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Außerdem verkünden die grossstadtsurvivor hier noch stolz: Ab sofort pflegen wir keinen Besitz mehr. All unser Hab und Gut haben wir in die Spree geworfen und wir werden uns ab sofort nur noch kollektiv durchschnorren.

Es lebe das Kollektiv (das uns ernährt) Und natürlich

die grossstadtsurvivor

Huldigt uns. Tschau

P. S.: Und wenn ihr demnächst mal wieder jemandem über den Weg lauft, der meint: „Hallo isch binne Andreas und verkaufe „die motz“, das Berliner Obdachlosenmagazin“, dann denkt daran, wer früher eure Helden waren.

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der_andere_held

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