TÄ TÄRÄ TÄ!

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Seien wir doch mal ehrlich: Früher, da war alles besser! Denk mal an die Demos! Ungeschlagen führen hier die ´68-er!! Oder wie wär’s mal mit Wackersdorf . . . Ich meine das waren noch so richtige Demos. Bullen links und rechts, Flugzeuge überall und eine klare Botschaft: Verpisst euch hier! Ahhh, früher war einfach alles besser! Die ganzen Hippies mit ihren langen, fettigen Haaren und dem lässigen Lächeln, na ja ok, vergessen wir das mit „alles“.

Aber, wir geben es ja auch zu, es gibt auch heutzutage noch Demos die ok sind, zum Beispiel die Hanfparade. Und als wir erfahren haben, dass diese Kolumne in der Sonderausgabe zur Hanfparade stehen soll, sprinteten wir sofort in die nächste, abschließbare – ihr glaubt nicht wie lange wir dafür gesucht haben, kein Wunder, dass Superhelden in Berlin aussterben – Telefonzelle, ließen Blitze und Rauch aufsteigen und haben uns transformiert. Und so stehen wir nun vor euch, die ulti-mativen, voll dicht und krass coolen paradensurvivor! Tä tärä tä (Anm. der Redaktion: War voll easy, nur das g auf dem Strampelanzug mit einem p getauscht – Luschen!)

Und so kommen wir diesesmal im Auftrag, euch auf Paraden vor den Gefahren der Welt zu schützen! Also, Nachmachen ist dringend angesagt - Alter, Mann, mach mit! Und was nervt auf einer Demo so am schnellsten? Genau der Regen – na ja zumindest wenn’s regnet, ist schon klar! Was man sich schon fragt: Warum kann man nicht einfach sagen, die Demo ist am 23. August oder halt am ersten Tag danach wenn wieder die Sonne scheint? Ist doch echt kein Stress. Wozu wohnen wir schließlich in Berlin, da sind wir echt total flexibel. Aber da die Organisatoren bis jetzt noch nie auf diese grandiose Idee gekommen sind, haben wir uns – extra nur für euch – hingesetzt, überlegt, gegrübelt – ja unsere Köpfe haben wirklich geraucht oder war’s doch was anderes? Egal, zumindest haben wir sehr viel überlegt und dann kamen wir auf die Idee des Jahrtausends!

Bei Regen hilft: Ein Regenschirm.

Im Gegensatz zum Regen lauert eine Gefahr auf jeden Fall: Die Die-Beine-in-den-Bauch-lauf-Gefahr! Warum wählen die auch immer so verdammt lange Strecken? Muss immer gleich der Alex, das Brandenburger Tor, die CDU und das rote Rathaus dabei sein? Da wäre es ja schon zumindest einmal angebracht, dass für all die gestressten Kiffer unterwegs Sofas installiert werden – am besten welche die man mitschieben kann (oder mit Motor!?!). Und bei soooo viel Laufen und am Ende noch strahlendem Sonnenschein sollten die sonst nervenden Gaffer umformiert werden! In Zukunft heißt es für sie: marathonmäßig Isoflaschen in die durstige Menge halten und Glückseligkeit spenden. Ah, hey, du, da so nebenbei, aber nur ganz im Geheimen, also psst, noch ein Tipp: Wenn dir der Weg immer noch zu weit ist, da hilft was: Einfach stehen bleiben, die Demo an sich vorbeiziehen lassen und früher oder später kommt schon ein Taxi. Nur bissi blöd, kriegt man halt nicht so wirklich viel mit!

Und was ja noch so ein Nachteil von so Draußen-Paraden, von denen der Termin nicht wetterabhängig ist, ist, dass es auch mal echt kalt werden kann. Im Laufe der Evolution hat sich die Menschheit schon sehr viele Gegenmaßnahmen einfallen lassen, aber glaubt uns, unsere ist die einzig wahre und birgt ja so viel Spaß! Also passt auf: Wenn alle um euch herum schlotternd und jammernd vor Kälte dahinvegetieren, springt ihr plötzlich auf, beklagt euch dieser „Hitze“, reißt euch die Kleider vom Halse, springt herum und erzählt jedem auf der Demo wie heiß es doch ist. Ja wahrlich, dann werdet ihr die Kifferrastas strahlen sehn!

Bei dem normalen Leserpublikum hätten wir an dieser Stelle noch über Hilfsmaßnahmen bei einer Massenpanik philosophiert, aber da ihr ja angeblich nicht normal sondern Kiffer seid, machen wir uns über „Hektik“ keine Sorgen.

Ja ja, wir wissen es, das Amotivationssyndrom gibt es nicht. Aber irgendwie sind Kiffer doch am Ende immer so schwer vom Arsch zu kriegen. Doch die paradensurvivor kennen das Gegenmittel: Spaß! Wir präsentieren exclusiv – nur für euch, die ihr so lieb wart und bis hierher gelesen habt – ein Feuerwerk stranger Möglichkeiten seine Meinung auf Demos kund zutun.

Specialmove I: Kleiner Rauch kämpft gegen Grünes Pferd

Ausrüstung: Saugnapfpfeil und Bogen, Federschmuck und Mokassins

Wie funktioniert’s: Bogen in die Hand, auf Polizeiauto zielen, abschießen und mit lautem Geheule um das Auto hüpfen.

Was wollen wir sagen: zu aufdringliche Polizisten

Specialmove II: Fatboy Slim von hinten

Ausrüstung: Viele durchgeknallte Freunde und Musik (zur Not geht’s auch ohne)

Wie funktioniert’s: Im guten alten Fatboy Slim-Style werden synchron (das kriegt ihr schon hin – halt net so viel kiffen) alle Beine hysterisch nach oben

gerissen, alle Hände herumgewirbelt und der Rest vom Körper – und vergesst nicht: Synchron! – wild auf und ab bewegt.

Was wollen wir sagen: Uns ist langweilig!

Specialmove III: Ihr könnt mich alle mal

Ausrüstung: eigener Wagen, zahlreiche Bierkästen und Techno

Wie funktioniert’s: auf den Wagen setzten, Bier öffnen und blöd runterglotzen

Was wollen wir sagen:siehe Specialmove III

Wenn ihr es auch nur annähernd schafft, auf der Hanfparade unsere Tipps einzuhalten, werdet ihr zwar von einigen schräg angeguckt, aber jede Menge Spaß ist garantiert. Das schwören wir. Und vielleicht laufen wir uns ja über den Weg, ihr seid ja nicht zu übersehen.

In Liebe

Eure gro.. äh paradensurvivor

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2 Responses to “ TÄ TÄRÄ TÄ! ”

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  2. ihr verdamten kiffer scheis auf euch zertsört euch doch mit den drogen aber lasst die menschen inruhe mit euren kranken hobby

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