Märchenstunde mit den Grossstadtsurvivorn

Liebe Kinder, gebt fein Acht, wir ha’m euch etwas mitgebracht. Setz euch hin und seid nun still, weil der grossstadtsurvivor das nun mal so will.

Nachdem wir uns nun in unsere großen und bequemen Ohrensessel zurückgezogen haben und unser großes schweres Buch der wahren Märchen herausgekramt haben, ist es an der Zeit euch endlich einmal ein Märchen zu erzählen. Aber denkt nicht, dass auch wir uns von den bösen Verleumdungen der Grimmschen Weichspüler leiten lassen, nein bei uns gibt es wie gewohnt nichts als die Wahrheit, und so auch bei diesem Märchen.

Es war einmal . . . es war wirklich einmal, ein kleines Mädel namens Heidi. Heidi war ein lebendes Klischee. Sie saß den ganzen Tag auf der Couch, hörte Bob Marley und rauchte an ihrer Bong. Obwohl sie es nicht wirklich wollte, hatte dieser Lebensstil fatale Folgen. Ständig war sie mit Asche bedeckt, die Bong war nur noch versifft und ihr Pudel war schon so verfilzt, dass er eher einem Puttel glich. Da dies die Eltern so beeindruckte gaben sie ihr mit der Zeit einen neuen Namen: Aschenputtel! Aschenputtel lebte nicht alleine bei ihren Eltern, sie hatte zwei Stiefschwestern. Die waren nicht halb so assi drauf, aber dissten das faule Teil dennoch wo es nur ging. So begab es sich zum Beispiel mal, dass die beiden auf Party gingen und Aschenputtel, das in seinem Leben noch keine Disco von innen geseh’n hatte unbedingt mitwollte. Das taugte den beiden natürlich gar nicht! Also heckten sie einen genialen Plan aus. Sie dachten sich, Aschenputtel hängt so sehr an seinem Weed, die geht nicht mit wenn wir das über den ganzen Fußboden verteilen. Das muss sie dann erst mal aufsammeln. So begab es sich, das die Stiefschwestern ihren hinterhältigen Plan tatsächlich ausführten und all das Weed verschütteten. Getrieben von maßloser Gier stürzte sich Aschenputtel zu Boden und sinnierte über die vorstehende Problematik. Mit einem nichtgekannten Eifer machte sie sich über das Weed her. Die guten ins (Bong-)Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Keiner im ganzen Königreich mochte ermessen wie schnell dies unser Aschenputtel bewerkstelligte und so konnte man nach nur zehn Minuten einen sauber gerauchten Fußboden entdecken. Nebenbei bemerkt war dies das erste Mal das Aschenputtel den Boden gesäubert hatte. Und so hatte das Aschenputtel – trotz getaner Arbeiter immer noch Zeit auf Party zu gehen. Doch wie sollte sie sich nun motivieren – so stoned wie sie war?

Nach kurzem Grübeln und langem verpeilten Gucken fiel ihr nur noch eine Person ein, die ihr helfen konnte: Ihr Dealer. Und so machte sie sich auf den Weg um Motivation und Spaß zu finden. Dem Dealer war sofort klar was der holden Maid fehlte und kramte in seiner Tasche. Doch als sich herausstellte, wie arm das Aschenputtel war, meinte er nur ganz gelassen: Aschenputtel, rüttel dich und schüttel dich, dann werf ich Speed und Pillen über dich!“ Und so begab es sich, dass der Dealer und das Aschenputtel intime Minuten miteinander verbrachten. Aber immerhin bekam es was es brauchte und flitzte damit zurück zu seinen Stiefschwestern die schon abmarschbereit in der Tür standen. „Und wo geht’s hin?“ fragte Aschenputtel. Die Stiefschwestern guckten verdrossen und antworteten: „Auf die größte Singleparty des Königreichs – der König sucht ’ne neue Frau“. Jetzt hatten sie wohl keine Ausrede mehr. Sie mussten Aschenputtel mitnehmen. Das taten sie dann auch. Auf der Party angekommen, war Aschenputtel inzwischen so druff, dass sie total wild abging. Da konnte der König sie quasi nicht mehr übersehen. Und er sprach sie tatsächlich auch an: „Sag mal, auf was bist du denn – so gut wär’ ich auch gern drauf!“ Und schwupps hatte auch der König ein Teil im Mund. Sie tanzten und tanzten mehrere Tage lang. So lange bis die Stiefschwestern irgendwann nur noch verdrossen am Rand saßen und das Aschenputtel nervten, dass sie doch endlich gehen wollten. Doch dank dem ganzen Speed war an zu Hause für Aschenputtel noch lange nicht zu denken und so schickte sie die beiden Stiefschwestern alleine fort. Als sie dann den König erneut auf eine Nase in die Toilette schleifte begab es sich, dass beide in einer wilden Fickorgie übereinander herfielen und sich ewige Liebe versprachen. Als sie am nächsten Tag neben der Toilette liegend wieder aufwachte, musste sie erkennen, dass sich der König schon längst vom Acker gemacht hatte und zog verdrossen von dannen. Erst zu Hause bemerkte die holde Maid, dass sie wohl im Eifer des Gefechts ihren Schuh verloren hatte – aber das war ihr dann auch scheißegal.

Und die Moral von der Geschicht:

Wer am längsten bleibt – ist meistens dicht!

Eure grossstadtsurvivor

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