Die Bundesseuchenstelle warnt: Immer mehr gefährliche Drogen im Umlauf.

Die Bundesseuchenstelle warnt:

Immer mehr gefährliche Drogen im Umlauf.

 

Nach dem Lesen der beiden Illustrierten „Focus“ und „Spiegel“ stellt die Bundesseuchenstelle fest, dass alle Drogen böse sind. Und das ist auch gut so!
Denn Drogen machen nicht nur stumpfsinnig, blöd und abhängig, sondern zum Teil sogar besoffen. Wiederum andere Quellen aus dem Jahre 1610 lassen uns vermuten, dass durch den oralen Konsum von manchen Pilzen sogar gespaltene Persönlichkeiten hervorgerufen werden. Und selbst Jesus machte ja aus Wasser Wein! Man sieht also: Nicht nur Drogen, sondern auch deren Konsumenten sind hochgradig gefährlich und unberechenbar.

 

Daher wendet sich die Bundesseuchenstelle an alle ehrbaren Bürger und warnt sie vor dem Kontakt mit folgend beschriebenen Risikogruppen:

 

Der Haschisch-Spritzer

Der Bodensatz unserer Gesellschaft besteht aus Haschisch-Spritzern. Diese rotäugigen, trägen Gesellen sind für gewöhnlich zu allem bereit um an ihre nächste Ration des nervenzerfressenden Rauschgifts zu kommen. Häufig kommt es dabei zur sitzenden Blockierung oft genutzter Couches. Diese wird erst wieder aufgehoben, wenn der Patient mit der kritischen Dosis Marijuana versorgt wurde, die es zulässt, dass er ins Bett geht.

 

XTC- / Speed-„User“

Exctasy-/Speed-Konsumenten sind vordergründig unheimlich glücklich. Doch in den von jahrelangem chronischem Konsum zerfressenen Gehirnen sieht es anders aus. Leere und Stille wetteifern dort mit dem äußerlichen Wummern der Bassboxen. Auch soll so manchen User schon mal die Pupille geplatzt sein. Man merke: Jede über ein vernünftiges Maß hinaus glückliche Person gilt als schwer verdächtig. Lachende sollten sofort provisorisch bei der nächsten Polizeidienststelle angezeigt werden.

 

Die Junks (Heroin)

Hierzu empfiehlt die Bundesseuchenstelle nur, den Film „Bahnhof Zoo“ von Christiane F. zu gucken. Genau so ist es nämlich.

 

Tripper (Pilze/LSD)

Auf Halluzinogenen zu sein ist wie kurzzeitig wahnsinnig zu sein. Das sagen selbst Verfechter dieser Substanzen. Kein Wunder also, dass der von Halluzinogenen Abhängige ein enormes Gefahrenpotenzial darstellt. Außerdem führen diese Drogen zu langen ungewaschenen Haaren.

 

Kokser

Nach ersten Gerüchten der Kokserei auf Camp David und merkwürdigen Anrufen höchster Stellen in unserem Referat verbietet sich die Bundesseuchenstelle jedwede diskriminierender Aussage zum Thema „Kokain“. Kokain ist eine tolle Droge und nur wundervolle und erfolgreiche oder wundervoll erfolgreiche Menschen nehmen Kokain. Lang lebe Herr Bush!

 

Suffköppe

Aus eigener Erfahrung muss die Bundesseuchenstelle bei Alkohol feststellen, dass ein Glas Rotwein am Abend gesund und so ein paar Bierchen doch gar nicht so schlecht sein können. Alkohol ist keine Droge – anderweitige Aussagen zeugen von einem schwach ausgeprägten Nationalbewusstsein.

 

Holzhammer

Eine besonders Besorgnis erregende Entwicklung ist das Aufkommen von immer neuen Drogen unter unseren Kindern und Jugendlichen. Exemplarisch genannt sei hier der Trend des „Holzhammerings“. Eigentlich schon seit Jahrhunderten verbreitet, gewinnt diese Methode der Betäubung in letzter Zeit immer mehr Anhänger. Doch die todesgefährlichen Holzschläge auf den Kopf erzeugen nicht nur rauschähnliche Zustände, sondern auch den Tod.

 

Sollten Sie einer dieser Risikogruppe begegnen, wenden Sie sich sofort an die nächste Polizeidienstelle und rufen Sie mehrmals laut um Hilfe!

 

Eure grossstadtsurvivor

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der_eine_held

One Response to “ Die Bundesseuchenstelle warnt: Immer mehr gefährliche Drogen im Umlauf. ”

  1. Das finde ich nicht witzig! Ich selbst war mehrere Jahre Holzhammering Betroffene und möchte allen Betroffenen eine gute Botschaft zukommen lassen: GOTT KANN DIR HELFEN
    Die Substitution lautet SELBSTGEIßELUNG-AMEN !!!

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